Mit dem Fortgang der Reise werde ich diese Seite mit interessanten, fliegerischen Themen speziell für Frauen und anderen Dingen aktualisieren.
Ich begegnete Amy Laboda bei einem Mittagessen bei Tony's, dem Lakeland's Terminal Restaurant, nach meiner Rückkehr nach Florida. Was für ein Vergnügen, solch eine wundervolle Luftfahrt-Journalistin zu treffen. Ich habe viele ihrer Artikel in EAA's Flugsport und Luftfahrtmagazin für Frauen gelesen. Ich denke, obwohl sie glücklich war, mich zu treffen und mich wegen meines Trips zu interviewen, war ich ich mehr beeindruckt, sie zu treffen! Wir sprachen über das Treffen von Pilotinnen rund um den Globus. Ich wies darauf hin, das aufgrund meiner mangelnden Planung ich keine Listen von Pilotinnen oder Mitglieder der WAI oder Ninety-Nines berücksichtigte oder diese vorab informierte. Ich mußte all meine Zeit auf die Vorbereitung der technischen Details verwenden und vergaß darüber die soziale Seite der Reise. Ich weiß, sie wären sehr hilfreich gewesen, hätte ich sie nur kontaktiert. Das nächste Mal!
Ich bin nicht in vielen Clubs oder Organisationen und - bis zu dieser Reise - seit meinen Tagen im College keiner Frauengruppe beigetreten. Aber die Pilotinnen der Ninety-Nines waren überall auf der Welt außerordentlich hilfsbereit, von Neuseeland bis zu meiner Rückkehr in die USA. Daher trat ich einer Ninety-Nine Abteilung bei!! Ich möchte anderen Pilotinnenn helfen so wie diese mir halfen. Sue in Neuseeland lieh mir ihre australischen Sichtflugkarten während meiner Zeit dort. Sie waren sehr hilfreich und vermieden den Kauf all der Karten für eine Reise von vier Wochen. Karyn in Darwin half mir, eine Werkstatt zum Reinigen der Zündkerzen und für einen Kompressionscheck vor der Überquerung des Indischen Ozeans zu finden. Außerdem sorgte sie sich um mich und zeigte mir die Region während der vier Tage, die ich dort verbrachte.
Janet von der Ninety-Nine Ambassador Abteilung, setzte mich mit auf ihren monatlichen email Newsletter. Die Informationen waren interessant, und die Gruppe selbst versprach mit ihren Fliegergschichten und Bildern Spaß und Aufregung. In einem der monatlichen Newsletter zeigte es sich, dass Janet und andere in der Nähe von Atlanta lebten. So nahmen wir Kontakt zueinander auf und trafen uns in Janet's Haus. Es wurde ein wunderbarer Abend voller Fliegergeschichten und Kameradschaft mit Linda, Carolyn, Janet, Susan und Marcia. Ich werde zurückkehren, um diese Gruppe in Atlanta wieder zu treffen, und auch, um mit Janet zu fliegen und andere Ninety-Nines in den USA zu treffen. Auch freue ich mich schon, jene Ninety-Nines und WAI Mitglieder zu treffen, die sich an der Sun 'N Fun und dem Air Venture in Oshkosh nächstes Jahr beteiligen.
Jaqui lud mich ein, mich an der Airshow zu beteiligen, noch bevor ich Florida verlassen hatte. Gerne nahm ich die Einladung an und setzte mit dem 10. Juli den Tag fest, an welchem ich in England einzutreffen hätte. Jaqui kümmerte sich um die Organisation und die Berichterstattung der Medien und stellte sicher, dass wir Interviews mit Zeitungen, dem Fernsehen und Radio sowie Luftfahrt-Magazinen bekämen. Es waren ein paar geschäftige Tage und, wie immer, ein grosser Spass, sich an der Airshow zu beteiligen.
Eines der während der Rallye abgehaltenen Semniare beschäftigte sich mit der Frage
Sind Frauen bessere oder schlechtere Piloten als Männer?
Unnötig zu sagen, es gab eine Menge Diskussion. Der Gastgeber und Herausgeber des Pilot's Magazine hielt die Diskussion durch fortwährendes Fragen und Einholen von Antworten und Anregungen des Publikums im Gang. Eine Frau mit vielen Auszeichnungen, einschließlich CFI und CFII (Fluglehrererin für Sicht- und Instrumentenflug), war eine teilnehmende Gastgeberin. Sie verfügte über Statistiken über Unfälle und Flugstunden, die eine niedrigere Unfallrate für weibliche Piloten auswiesen.
Bei vielen Teilnehmern zeigte es sich, diese glaubten, Männer gingen in ihrem Leben eher ein höheres Risiko in anderen Lebensbereichen ein als Frauen, und das gelte auch für männliche Piloten -- dass männliche Piloten oft größere Risiken eingingen als weibliche. Ein anderer Teilnehmer, der für die US Armee arbeitete als es um die Frage ging, ob man weibliche Piloten Kampfjets fliegen lassen solle, erklärte, die Analyse ergab, daß Frauen in der Mehrfachbelastbarkeit, Männer hingegen bei schnellen Entscheidungen dominierten. Jeder war auf den verschiedenen Gebieten gut, beides wurde von Kampfpiloten benötigt.
Generell ergab sich bei der Diskussion eine ähnliche Tendenz. Die Leute meinten, Männer wie Frauen unterscheiden sich in ihrem Umgang mit der Luftfahrt, und einige seien in eben in jenen Dingen gut und andere in anderen. Die Diskussion war excellent.
Ich als alleinstehende Frau, allein reisend, war vor meiner Abreise etwas verunsichert über den Besuch einiger Länder, die ich ausgewählt hatte. Ich hatte mit anderen Piloten gesprochen, die diese Reise gemacht und entschied, einige Länder zu überspringen (um auf der sicheren Seite zu sein) aufgrund ihrer Resonanz. Sie hatten davon gesprochen, sich nicht sicher gefühlt zu haben, nicht einmal zu zweit, als sie einige der pazifischen Inselstaaten betraten. Sie wurden mehrere Stunden befragt und um viele Dollar erleichert bevor sie ihre Stempel bekamen und man sie ins Hotel gehen ließ. Das verunsicherte mich ein wenig, und daher wählte ich Amerikanisch Samoa als meinen Stop mitten im Pazifik.
Indien für ganze zwei Wochen zu besuchen war anfangs unbehaglich, aber es ist ein sehr sicheres Land, und eine alleinreisende Frau ist in keiner Gefahr, wie auch immer. Ich habe mich selbst bei Spaziergängen morgens oder abends sicher gefühlt. Nachdem ich Süd-Afrika verlies, fühlte ich mich wieder verunsichert, unnötigerweise. Die Leute waren wunderbar und hilfsbereit. Ich spazierte oder joggte an vielen Morgen, und die Ansässigen erwiderten mein Lächeln, Winken und Morgengrüße mit ähnlichen Worten und Winken. Wenn ich nach dem Weg oder nach Informationen fragen mußte, war jede Person höflich und hilfsbereit.
An den Flughäfen gab es überall nur hilfsbereite Personen und Offizielle. Als sie begriffen, daß ich eine Pilotin war, interessierte es sie, wohin ich ging und dass ich alleine flog. Ich bekam eine Menge Hilfe vom Zoll, Einwanderung, Flugsicherung, von jedem. Es gab nicht einen einzigen aggressiven oder negativen Handling Agent oder Beamten.
Gerade bekam ich eine sehr schöne eMail von einer Pilotin und Fluglehrerin, die in meinem Flugzeug, der N220FC, flog und unterrichtete, als dieses als Schulflugzeug in Texas benutzt wurde. Es war wunderbar, von Cheryl zu hören und durch meine Mooney etwas gemeinsam zu haben. Ich erzählte ihr, was sich so zugetragen hat, seit sie Texas verlies. Sie war begeistert über die Reise um die Welt und ich hoffe, wir können uns eines Tages treffen und Geschichten austauschen.
Während meines Aufenthaltes in Singapur und Malaysia traf ich eine Gruppe von Piloten auf einem Luftfahrt Seminar. Es gab dort einige Frauen und ich war froh, ein wenig mit ihnen plaudern zu können. Am nächsten Tag, auf dem Johor Bahru Airport, gab es eine Flugschülerin, die an ihrem Flugschein arbeitete. Ich wünschte ihr das Beste und ich bin sicher, sie wird ihr Ticket in null-komma-nix bekommen.
Während des Auftankens beim Fliegerclub in Trivandrum, erzählte mir der Chef-Fluglehrer, dass er 14 Schüler hatte. Es ist extrem teuer, in Indien zu fliegen, aber alle beabsichtigten, Linienpiloten zu werden. Ich fragte, wieviele von ihnen denn Frauen seien und erwarte, keine zu hören. Aber ich war positiv überrascht zu hören, dass es zwei Flugschülerinnen gäbe, die sich gut machten. Unglücklicherweise flog niemand an diesem Wochenende aufgrund des Lizensierungs-Papierkrams und ich würde am Montag morgen abreisen. Ich dachte, es würde Spass machen, alle zu treffen und mit ihnen zu sprechen.
Als ich mit Dave Indien und die Seychellen bereiste und Leute trafen, kam man oft auf die Geschichte des Fluges zu sprechen. Jeder schaute zu Dave, die Geschichte zu erzählen, in der Annahme, er sei der Pilot. Jedesmal erklärte er den Zuhörern geduldig, dass tatsächlich ich die Pilotin war, welche um die Welt flog, und er mich traf und mit mir in verschiedenen Ländern reiste. Sogar wenn ich über Details des Fluges sprach, sprachen die Zuhörer unverändert zuerst mit Dave und stellten ihm viele Fragen, welche gewöhnlich ich beantwortete. Wenn sie erst einmal verstanden hatten, das sich die Pilotin war, begannen sie, Fragen an mich zu richten, kamen aber für gewöhnlich zurück zu Dave. Wenn ich allein unterwegs war, schauten Piloten oft vorbei und redeten mit mir, wenn aber ein Bursche da war, Jim in Australien und Dave in Indien und den Seychellen, würde automatisch dieser die Person sein, mit dem die Leute zuerst sprachen. Warum bin ich nicht überrascht?
Ich war bei Freunden meines Vaters in Sydney und nahm ein Buch vom Bücherregal, um es zu lesen. Es hieß Solo Woman von Gaby Kennard und handelte über eine australische Pilotin und ihrem Alleinflug im die Welt 1989 in einer Piper Saratoga. Ich las das erste kapitel und war gefesselt. Immer wieder sagte ich, das stimmt, das ist mir passiert. Mit jedem Abschnitt ergabens ich viele Ähnlichkeiten; ich konnte es nicht zur Seite legen. Bei der ersten Ozeanüberquerung hing sie an den Anzeigen, so wie bei mir. Als sie tatsächlich ihre erste Überquerung begann, schaute sie zurück aufs Festland -- dass ist mir passiert, als ich das erste Mal den Lake Michigan überflog. Sie freute sich an den Funksprüchen auf der Kurzwelle und fühlte eine Lebenslinie zum Menschlichen, so wie ich. Das war für sie sogar noch wichtiger mitten über dem Atlantik, und bei mir passierte es auf dem zweiten und dritten Abschnitt über dem Pazifik. Natürlich, es gab auch Unterschiede. Gaby hatte Öffentlichkeit und nach jedem Abschnitt TV-Berichterstattung bei jeder Ankunft, und ich war bis Neuseeland "inkognito". Ich denke, nachdem was Gaby erzählte, war es für mich einfacher, mit niemanden anzukommen, abgesehen von Freunden oder Familien in bestimmten Städten, als mit den ewig präsenten Kameras, wie bei Gaby.
Sie flog weiter durch die USA und hatte verschiedene Treffen mit Luftfahrtgruppen und Präsentationen. Ich bekam gerade einen überraschenden Empfang und eine Vorstellung durch den Royal Victorian Aer Club. Ich bin sicher, dies bedeutete mir soviel wie ihr ihre Vorstellung in Atchinson, Kansas bedeutete. Die Piloten und Leute überall machten ihren Trip und den meinen bedeutungsvoller und wunderbarer.
Sie überdachte das Ganze und fragte sich, warum sie diese Reise mache. Bei ihr war's in Kalifornien, nach dem Pazifik, bei mir über dem Pazifik, aber nicht mehr in Neuseeland oder danach. Sie machte eine bemerkenswerte Lebenserfahrung durch diese Reise and wurde eine unabhängigere Person. Ich war bereits "zu" unabhängig und erfuhr, ich lernte mehr durch das Verlassen auf und das Abhängig sein von anderen. Obwohl dies keine angenehme Position für mich ist und keine war in der Vergangenheit, verlies ich mich mehr und mehr auf andere mit dem Fortgang der Reise.
Gaby weinte zu bestimmten Zeiten, wenn etwas passierte oder meinte, es ginge nicht weiter. Ich weinte als ich die Aktualierungen meiner Webseite über die meine Mutter und ihren Kampf gegen ALS schrieb. Gaby's Reise ist zu Ende; ich habe noch viele Abschnitte vor mir und erwarte jeden von ihnen und die Erkentnisse, die sie bringen werden.
Ein Artikel über meinen Flug wurde einige Tage nach meiner Ankunft in Neuseeland im New Zealand Herald veröffentlicht. Anschließend kontaktierten mich zwei Frauen, und letzten Samstag trafen wir uns für einen Nachmittag. Sue Campbell and ihr Mann Dick, Mooney Besitzer, Piloten und Enthusiasten, luden mich ein, den North Shore Flugplatz, etwas nördlich von Auckland, zu besuchen. Ich war nervös wegen meiner Landung, denn ich sah Leute auf dem Balkon des Clubhauses und meine letzten in Ardmore waren so toll nicht. Nach zu vielen 10.000 Fuss langen Pisten, zwangen mich diese schmalen 3.000 Fuss langen Pisten wieder an meinen Platzrunden und Landepräzision zu arbeiten. Aber ich hatte Glück und es war eine gute Landung. Ich wurde über Funk willkommen geheißen und gebeten, zum Clubhaus zu rollen. Da waren überall viele Leute. Ich fühlte mich geehrt. Viele waren Schüler und Fluglehrer und zum Unterricht gekommen, aber hatten meine Ankunft abgewartet. Nach Hallo's und einer Betrachtung des Flugzeugs, der Tanks, dem Kurzwellenfunk etc, zogen sie los zum Üben. Eine kleine Gruppe von uns ging hoch um zu plaudern und Sue's schmackhafte Muffins zu essen.
Es waren neue wie erfahrene Piloten zusammen mit Dee, einer Fluglehrerin und Schiedsrichterin des London-Sydney Luftrennens und Air New Zealand Pilotin. Tatsächlich traf ich Dee ein paar Tage vorher in Ardmore wo sie auch unterichtete. Die meisten ihrer Fragen erbaten ausführlcihere Auskünfte und Details von einigen der etwas kitzligeren Momente über die ich geschrieben hatte. Auch wollte sie wissen, wie ich ach blieb und ob ich Nickerchen machte. Ich machte keine.
Sue und Dick flogen ihre Mooney zweimal nach Australien (bis hinunter nach Perth) und planen einen weiteren Trip für nächstes Jahr. Sie waren außerordentlich hilfsbereit die Überquerung der Tasmanischen See zu erklären, wo zu stoppen, zu bleiben und so fort. Sie liehen mir auch ihre Sichtflugkarten für den Anfang. Wir gingen zu deren Hangar, und sie zeigten mir ihre komplett überholte Mooney 201. Sie ist eine Pracht. Sie mußten jedes Teil komplett zerlegen und überholen. Was für eine Arbeit, aber mit was für einem Ergebnis. Dies ist ihre vierte Mooney, und sie mochten jede einzelne.
Einen vollen Nachmittag verbrachte ich mit Reden und Kennenlernen von NZ Aviation und dem Fliegen in Australien. Es machte Spaß und endete zu früh. Die Luftfahrt-Familie war sehr offen und sehr hilfsbereit zu mir in Auckland und überall um Neuseeland; und es ist ein Vergnügen, so viele Pilotinnen zu treffen.
Die FBOs, Fluglehrer und andere Piloten waren sehr hilfreich während des Beginns dieser Reise. Für gewöhnlich kamen sie zu meiner Mooney, um über Mooneys zu sprechen, so wie das war mit Mike und Jeremy in Brackett Field. Manchmal inspizieren sie den Tank im hinteren Teil, und das macht sie gesprächig; so traf ich Jeffrey. Andere Male ist es ein ein neues Flugzeug auf einem kleinen Betriebsfeld, also halten sie um zu plaudern. Ausnahmslos jeder Pilot half mit örtlichen Informationen, mit Flugzielen, mit Unternehmungen etc. Auch möchten sie meine Geschichte hören, wohin ich gehe, wo ich war, und alles über die Flugabschnitte. Ich gebe ihnen meine Karte und erkläre, daß jeder Abschnitt auf der Website dokumentiert ist. In manchen Fällen bekomme ich eine eMail innerhalb von ein oder zwei Tagen mit Wünschen für eine gute Reise. Wie ich schon in einem meiner früheren Berichte schrieb, es sind die Leute, die du triffst auf so einem Trip triffst, die das Reisen wertvoll machen. In nur zwei Wochen habe ich soviele wunderbare hilfsbereite Leute getroffen. Vielen Dank an alle.
Ich bin von Natur aus introvertiert, daher sind für mich die zwölf oder 16 Stunden in einem Flugzeug leicht. Ich brauche keine Begleitung und ich brauche keine Konversation. Tatsächlich geniesse ich die Zeit allein im Flugzeug und am Boden. Dennoch, hin und wieder braucht man Leute, Informationen, Hilfe und Rat; besonders bei etwas Ungewöhnliches wenn Information nicht einfach zu bekommen ist. Ich hatte immer alles selbst zu durchdenken und nicht Dritte einzubinden. Dennoch begann ich während der Vorbereitung dieser Reise andere mit einzubinden; Leute die ich in Oshkosh traf, Mitgieder meiner EAA Abteilung, und Piloten, die bereits um die Welt geflogen waren und Webseiten besaßen. Zusätzlich bekam ich viele Hilfsangebote und Vorschläge von Freunden von Freunden, die von dieser Reise gehört hatten. Obwohl es mir unangenehm ist, um Hilfe zu fragen, weiß ich, es ist notwendig und dass ich nicht alles allein machen kann. Ganz besonders begrüße ich die Eingaben, die ich von vielen von Euch bekommen habe. Und ich bin stolz zu sagen, durch all dies hier, fällt es mir leichter, ganz beiläufig Fragen zu stellen.
Ich fliege seit langer Zeit und mußte nie irgendeine Art von einem Töpfchen benutzen. Wie auch immer, bei Flugabschnitten von 14 bis 16 Stunden, das wußte ich, würde ich irgend etwas benötigen. Also kaufte ich einen Little John mit einem Lady Jane Adapter -- designed für Menschen, für Frauen, im Freien, für Piloten etc, etc. Als ich heimkam, kam ich zu dem Entschluß, vorher im Badezimmer zu üben statt erst später im Flugzeug -- ein weiser Entschluß. Ich war die ersten paar Male nicht so erfolgreich.
Ich ging also ins Bad, setzte mich auf die Klobrille so als ob ich in einem Flugzeug säße
und konnte mir nicht vorstellen, wie das ohne zu kleckern funktionieren sollte.
Der Winkel war falsch, keine Chance, alles in den Plastik-Trichter zu bekommen. Und
es ging nicht. Ok, Zeit die Anleitung zu lesen.
Die sagt, man solle es im Stehen benutzen. Ok, vielleicht ist es nicht für Piloten
gedacht, besonders nicht für Mooney Piloten.
Ich versuchte es mehrere Male im Stehen und es klappte gut. Nun, wie stelle ich das nur
im Flugzeug an...nun, ich überlegte, auf irgendeine Art auf dem Sitz zu knien, also
kniete ich auf dem Flur, und es klappte gut. Die große andere Notwendigkeit besteht für
Frauen darin, den Trichter nach der Benutzung abzulegen. Männer können den Little John
einfach verschließen, ein benutzter Trichter (Lady Jane Adapter) benötigt eine verschließbare
Plastiktasche und Toilettenpapier. So stellte ich mir also mein Töpfchen Set zusammen.
Wenn ich diese Dinge mit anderen Piloten diskutierte (aus irgendeinem Grund fragte mich jeder was ich zu tun gedachte), schlugen diese einen Schlauch zwischen dem Trichter und dem Little John vor, um mir etwas Spielraum zu verschaffen. Nun, unglücklicherweise, probierte ich das auf meinem ersten Flugabschnitt nicht aus. Wie auch immer, ich sprach mit einer anderen Pilotin, welche gewöhnlich eine Kaffeekanne benutzte. Also nahm ich eine mit, nur für den Fall.
Nach 7.5 Stunden des ersten Flugabschnitts habe ich mich schließlich durchgerungen, und versuchte es mit dem Töpfchen. Das Ergebnis war gar nicht mal so schlecht. Abgesehen von potentiellen Problemen mit dem Funk oder der Navigation während der Beschäftigung mit dem Töpfchen war es machbar.
Da ich Wasser trank, mußte ich vor Ende des Fluges nochmals auf das Töpfchen. Ich wollte eine andere Position probieren, die das Funken und Navigieren erleichterte, für den Fall eines Funkspruchs von der Flugsicherung während des Vorgangs. Also versuchte ich mich etwas hochzuschrauben, mit einem Bein unter mir. Ich war leicht angewinkelt und nicht sicher, ob was kam. Als ich ein wenig Feuchtigkeit spürte, war ich nicht sicher, ob wegen eines geknickten Schlauchs oder wegen des Winkels des Trichters; es war in jedem Falle keine sehr erfolgreiche Position, und das Reinemachen brauchte ein wenig Zeit. Es wird keinen dritten Versuch vor dem Überflug von Hawaii geben. Ich denke, beim nächsten Male werde ich es mit der Kaffeekanne probieren. Oder, vielleicht mit einer Tupperware-Schüssel mit niedrigem Rand.
Falls jemand eine brauchbare Lösung hat, möge er dies [auf Englisch] an ca.garratt@att.net mailen, danke.
Auf silbernen Flügeln